Kaltzonen-Friteusen im Test

Kaltzonenfriteusen erfreuen sich auch für den Heimbedarf immer größerer Beliebtheit. Während Friteusen in der Vergangenheit noch schwerlich in Schuss zu halten waren, sind es gerade die Kaltzonenfriteusen, die in Sachen Handhabung punkten.

Der Vorteil einer Kaltzone

Kaltzonenfriteusen haben, wie der Name schon andeutet, eine Kaltzone. Diese befindet sich im untersten Gefielde der Frittierwanne. Die Heizstäbe sind mit bedacht so angebracht, dass sie das unterste Areal einer Friteuse nur minimal erhitzen. Während im oberen Teil der Friteuse bis zu 180°C herrschen, bleibt die Kaltzone bei 80-90°C stehen. Diesen Umstand verdankt der Verbraucher, dass das Fett schneller erhitzt wird und selbiges eine längere Standzeit auffährt. Größter Vorteil für den Haushalt ist aber nachwievor die einfach Handhabung durch die simple Konstruktion einer Kaltzonenfriteuse. Reinigung und Wiederaufbau sind in Minuten durchgeführt.

Friteusen können auch sauber!

Der Aufbau einer Kaltzonenfriteuse ähnelt den Profigeräten im Gastgewerbe sehr stark. Auch diese Modelle verstehen es, dass die Reinlichkeit gerade in den eigenen vier Wänden oberste Priorität hat. So lassen sich Kaltzonenfriteusen in ihre wenigen Einzelteile zerlegen und sind rasch wieder zusammengebaut, sobald die leichte Reinigung stattfand.
In einer Edelstahl-Montur laufen die meisten Friteusen dieser Kategorie auf, und lassen sich daher einfach vom Fett befreien, das wohl oder übel jede Friteuse früher oder später heimsucht. Auch das Innenleben findet dank der Bauweise schnelle Reinigung. Der stetige Wechsel von Friteusenfett oder Öl trifft in diesen Modellen auf herausnehmbare Frittierwannen – einfacher geht’s nicht.

Friteusen kaufen

Kaltzonen trotzen gesundheitliche Bedenken anderer Friteusen

Kaltzonen in Friteusen versichern, allen anderen Vortilen voran, dass stärkehaltige Lebensmittel (wie etwa Pommes Frites) bei einer Erhitzung über 120°C kein Acrylamid erzeugen. Dieser Stoff ist nicht hinreichend mit Fakten hinterlegt tatsächlich krebserregend zu sein, doch bereits die Annahme rät zur Vorsicht. Selbst das Bundesamt für Risikobewertung nahm sich dieses Stoffes an und spricht von “kaum nachweisbaren Zusammenhängen” zwischen der Acrylamidaufnahme des Menschen und Folgeschäden in Form von Krebs. Selbst würde man mehrere Male pro Woche stärkehaltige Speisen in einer Friteuse erhitzen, so käme es zwar zu einem erhöhten Acrylamidspiegel im Blut, dieser sei jedoch kaum nennenswert.

Back to Top ↑