Fettfreie Friteusen ohne Öl und Fett

Gesund zu leben und trotzdem nicht auf das schmackhafte und dennoch verrufene frittierte Essen zu verzichten – davon träumen viele. Die Hersteller folgen diesem Ruf und locken mit fettfreien Friteusen. Allen voran ist es Tefal mit seiner Actifry, die den Markt aufgewühlt hat. Bereits die Namensfindung Actifry (Active und Fry – zu dt. Aktiv und Frittieren) deutet auf den modernen Lebenswandel: weg von schwerer Kost, hin zu leichtbekömmlicher, gesunder Lebensweise! Friteusen ohne Öl sind ein gern gesehener Neuzugang auf dem Markt der Friteusen und fanden gleich Anklang bei der Kundschaft. Die Lobpreisungen auf Tefals Actifry schlagen hohe Wogen und ebben nicht ab. Anders als herkömmliche Friteusen sorgen fettfreie Friteusen mit zirkulierender Heißluft für die Garung der Lebensmittel. Nach belieben lässt sich auch ein wenig Öl beifügen, welches in seiner gesunden Zusammensetzung (bspw. Rapsöl, Olivenöl) dem Pflanzenfett der herkömmlichen Friteusen den Garaus macht.

Fettfrei frittieren – geht das?

Jein. Wenn man nicht allzu pingelig mit der Sprache umgeht, dann heisst frittieren nichts anderes als garen bei einer bestimmt hohen Temperatur. Frittieren läuft im herkömmlichen Sinn so ab, dass das zu garende Produkt, ganz wie beim Kochen, in Fett schwimmt. Der Unterschied zum Kochen ist, dass weitaus höhere Temperaturen erreicht werden können. Fettfreie Friteusen erlauben sich ebenfalls enorm hohe Temperaturen zu gewährleisten, üben sich in Sachen Fettzugabe allerdings in Verzicht. Friteusen die ohne Öl auskommen nutzen stattdessen Heißluft, um das Lebensmittel zu garen. Je nach Belieben lassen sich in einer Heißluft-Friteuse Öle verwenden, die den persönlichen Geschmack oder das Ideal Gesundheit am ehesten Treffen. Raps- oder Olivenöl wären hier nur zwei Beispiele. Letzteres findet sich beim Garprozess in einer beschichteten Wanne wieder und wird mit Hilfe eines automatischen Mechanismus gewendet. Dieser ähnelt dem Handwerk mit einem Pfannenwender.

Was kostet die Gesundheit?

Zu kostspielig ist vielen die Anschaffung einer Friteuse, welche mit wenig oder sogar vollkommen ohne die Zugabe von Fetten auskommt. Wenigstens 150€ sind für die Gesundheit hinzulegen. Nun kann nicht jeder nach hohen Ansprüchen leben, wenn das Geld zu knapp ist. In diesem Fall würden Gesundheitsfanatiker wohl auf den Verzicht einer Friteuse plädieren. Das pflanzliche Öl, bzw. Fett, welches in eine Friteuse gegeben wird, strotzt nur so vor gesättigten Fettsäuren. Letztere stehen im Verdacht und sind zum Teil erwiesene Beiträger für Herz und Gefäßerkrankungen. Von der Geschmacks(un)sensibilisierung auf fettiges Essen und die darauf folgende andauernde Anpassung der Gewohnheiten kann schnell zu Übergewicht führen. Der Körper gerät allzu schnell in Versuchung den Zuwachs von Fett durch industriell gefertigte Speisen beizubehalten. Daher ist es ratsam diesen aus dem Weg zu gehen – allen voran den gesättigten Fettsäuren in diesem Übermaß.

Back to Top ↑