Friteusen im Test

Friteusen kauft man nicht einfach. Wer bereits im Besitz einer Friteuse war, der kennt die Tücken der Geräte. Schmieriger Edelstahl, schlecht zu reinigende Konstruktionen oder einfach technische Mängel lassen behutsam an den Kauf herangehen. Wir scheuen den Vergleich weniger als die Friteusen selbst. Im Friteusen Test zeigten sich horrende Unterschiede in der Handhabung, Verarbeitung und generellen Anwendung der elektrischen Küchenhelfer.

Geruchsstop

Viele Friteusen im Test haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie einen schlechten oder gleich garkeinen Filter (bspw. Kaltzonen-Friteusen) aufbringen. Ein Augenmerk auf das Filtersystem von Friteusen zu werfen ist vor dem Kauf unabdinglich. So gut Kaltzonen-Friteusen auch zu handhaben sind und so sehr manches Werbeversprechen einen um den Finger wickeln will, Friteusen ohne Filter sind ein klares No-go. Vergewissern Sie sich vor dem Kauf, dass die Friteuse der Wahl einen regenerativen oder austauschbaren Filter zum Einsatz kommen lässt.

Handhabung und Reinigung

Der wohl wichtigste Aspekt einer Friteuse ist die einfache Handhabung des Geräts. Gerade wenn die Pommes Frites aus der Friteuse auf dem Tisch landen, der Hunger gestillt ist und es ans Abwaschen geht, kommt die Ernüchterung. So schmackhaft eine Friteuse auch zubereitet, so steht und fällt die Idee einer Friteuse mit der Möglichkeit diese auch in Schuss zu halten. Nichts ist fieser als eine verunreinigte und schmierige Friteuse. So ist es an den Herstellern ihre Produkte so zu konstruieren, dass das Gerät möglichst vollständig abzuwaschen ist oder gleich Spülmaschinenfeste beweist.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Der schnelle Informationsaustausch im Internet genügte um die Hersteller in Zugzwang zu stellen. Vielerorts trifft man auf Testberichte, Meinungen und Erfahrungen zu allen möglichen Produkten. Auch Friteusen stehen im Verhör und kriegen ihr Fett weg. Neben den Rezensionen der Kunden ist gerade die Konkurrenz, die den Fortschritt von Friteusen beschwingt. Waren die ersten Friteusen für den Hausgebrauch noch so umständlich zu reinigen, dass sie letztlich im Fett standen, ist die Entwicklung heute viele Schritte weiter. Die Hersteller bewerben sich um die Gunst der Kundschaft mit immer neuen Konzepten und Ideen. Neben Kaltzonen-Friteusen, welche gerade in der Reinigung vorbildlich sind, geht mancher Hersteller noch einen Schritt weiter. Tefals Actifry kommt auf Wunsch auch ganz ohne Fett aus. Anstelle von heissem Fett, ist es bei der Actifry von Tefal heiße Luft, die dem zu garenden Gut auf den Leib rückt.

Heiss und fettig? Nein, Danke!

Der technische Fortschritt macht auch vor Friteusen nicht halt. So beerben Heissluft-Friteusen den schmierigsten aller Küchenhelfer. Allen voran fällt hier Tefal mit seiner Actifry auf. Die Bezeichnung als Friteuse ist etwas misslich, da es sich genau genommen um einen Heissluftgarer handelt. Doch was Tefal mit der Actifry anzubieten hat ist viel mehr als heisse Luft. Ausgestattet mit einem Kessel (samt sehr guter Antihaft-Beschichtung) und einem automatischen Pfannenwender, gelingen in der Actifry gerade die üblichen verdächtigen Produkte für Friteusen. Der große Vorteil dieser Form des Garens gegenüber herkömmlicher Zubereitung mit in einer Friteuse ist natürlich der Verzicht auf hohe Mengen an Friteusenfetten. Die Actifry muss zwar nicht ganz ohne auskommen, es würde ihr aber gelingen. Fett gilt als Geschmacksträger und so galt es für die Tefal Actifry über jeden Zweifel erhaben zu sein, um sich am Markt zu etablieren. Geschmacklich weist die Actifry viele Kaltzonen und andere Friteusen in die Schranken. Hier spielt ebenso der Fakt mit hinein, dass der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht, aber auch, dass stets frisches Fett Gebrauch finden kann.

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